Bitcoin |
Ether |
Binance |
Cardano | |
Litecoin |
IOTA |
Chainlink |
Ripple |
B.Cash |
Tether |
Theta |
Doge |
Tezos |
VeChain |
Monero |
TRON |
Stellar |
Uniswap |
Digibyte |
KRYPTOWÄHRUNGEN — TOP 10 LISTE
| o | Kryptowährung | Seit | Symbol | Empfehlung |
|---|---|---|---|---|
| 1. | 2009 | BTC | ![]() |
|
| 2. | 2015 | ETH | ![]() |
|
| 3. | 2018 | BNB | ![]() |
|
| 4. | 2017 | ADA | ![]() |
|
| 5. | 2013 | XRP | ![]() |
|
| 6. | 2014 | DOGE | ![]() |
|
| 7. | 2017 | DOT | ![]() |
|
| 8. | 2018 | UNI | ![]() |
|
| 9. | 2017 | BCH | ![]() |
|
| 10. | 2015 | USDT | ![]() |
KRYPTOWÄHRUNGEN — TOP 20 LISTE
| Kryptowährung | Seit | Symbol | Empfehlung | |
|---|---|---|---|---|
| 11. | 2011 | LTC | ![]() |
|
| 12. | 2017 | LINK | ![]() |
|
| 13. | 2018 | USDC | ![]() |
|
| 14. | 2017 | VET | ![]() |
|
| 15. | 2014 | XLM | ![]() |
|
| 16. | 2017 | THETA | ![]() |
|
| 17. | 2014 | XMR | ![]() |
|
| 18. | 2017 | TRX | ![]() |
|
| 19. | 2016 | NEO | ![]() |
|
| 20. | 2018 | BSV | ![]() |
KLEINERE KRYPTOWÄHRUNGEN:
| Kryptowährung | Seit | Symbol | Empfehlung | |
|---|---|---|---|---|
Top 50 |
2016 | ETC | ![]() |
|
Top 50 |
2017 | EOS | ![]() |
|
Top 50 |
2017 | XTZ | ![]() |
|
Top 50 |
2014 | DASH | ![]() |
|
Top 50 |
2015 | XEM | ![]() |
|
Top 50 |
2017 | MIOTA | ![]() |
|
Top 50 |
2016 | ZEC | ![]() |
|
Top 50 |
2016 | WAVES | ![]() |
|
Top 100 |
2014 | DGB | ![]() |
|
Top 100 |
2017 | ICX | ![]() |
|
Top 100 |
2017 | NANO | ![]() |
|
Top 100 |
2017 | OMG | ![]() |
|
Top 100 |
2019 | LEO | ![]() |
|
Top 100 |
2017 | QTUM | ![]() |
|
Top 100 |
2016 | LSK | ![]() |
|
Top 200 |
2016 | STRAX | ![]() |
|
Top 200 |
2017 | ARK | ![]() |
|
Top 300 |
2017 | WTC | ![]() |
|
Top 300 |
2017 | PPT | ![]() |
|
Top 300 |
2016 | PIVX | ![]() |
|
Top 400 |
2014 | NAV | ![]() |
BITCOIN ( BTC )
ETHEREUM ( ETH )
Binance Coin ( BNB )
Cardano ( ADA )
Ripple ( XRP )
BITCOIN CASH ( BCH )
Tether ( USDT )
LITECOIN ( LTC )
Chainlink ( LINK )
VeChain ( VEN )
Monero ( XMR )
NEO ( NEO )
Bitcoin SV ( BSV )
KLEINERE KRYPTOWÄHRUNGEN,
DIE MAN KENNEN SOLLTE:
Ethereum Classic ( ETC )
Seit 2016
"Hard Forks" sind Updates des ursprünglichen Codes. Solange sich die Entwickler, die Miner und die Community über das Update einig sind, bleibt es lediglich ein Update.
Ethereum Classic entstand, als es eine Meinungsverschiedenheit über ein Update von Ethereum gab.
Es ist eine Kopie von Ethereum — ohne das entsprechende Update. Von daher die Bezeichnung "Classic". Ethereum Classic ist aber viel weniger populär als Ethereum.
BEWERTUNG:
EOS ( EOS )
Seit 2017
EOS verwendet die Programmiersprache WebAssembly, die leistungsfähiger in dezentralen Netzwerken sein soll als die Programmiersprachen, die von Ethereum unterstützt werden.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen sind die Transaktionen in EOS völlig kostenlos für den Sender. Dies wird dadurch erreicht, dass die Vergütung komplett durch neu ausgeschüttetes EOS erfolgt.
Der EOS-Gründer Dan Larimer hat viel Erfahrung, u.a. rief er die Kryptowährungen Steem und Bitshares ins Leben, die beide einen Market Cap von über einer Milliarde Dollar aufweisen.
Einige Zeit lang war EOS ein großer Hoffnungsträger und in den Top 10 der Kryptowährungen zu finden. Inzwischen hat EOS aber viel an Popularität eingebüßt.
BEWERTUNG:
Dash ( DASH )
Seit 2014
Diese Kryptowährung hat relativ viel echte Verwendung gefunden in Ländern, deren Währungen Probleme bekamen (z.B. Venezuela).
Dennoch hat Dash in den letzten Paar Jahren insgesamt an Popularität eingebüßt und ist aus den Top 20 herausgefallen.
Es gibt bei Dash auch die Option, das Geld anonym zu versenden.
VORTEILE:
• Dadurch eignet sich Dash auch für Bezahlung im Alltag
NACHTEILE:
• Die Anonymität ist besser als bei Bitcoin, aber nicht sehr hoch
BEWERTUNG:
Tezos ( XTZ )
Seit 2017
Eine der wichtigsten Verbesserungen bei Tezos gegenüber seinen Konkurrenten ist das innovative Governance-System, mit dem die Tezos-Besitzer gemeinsam Entscheidungen treffen können.
Damit soll die Entwicklung harmonischer und weniger chaotisch ablaufen.
Tezos hatte am Anfang große Probleme, denn nach dem damals größten ICO im Juni 2017 mit 230 Millionen Dollar gab es eine Reihe von Rechtsstreitigkeiten, die das Projekt fast zum Scheitern brachten.
Im Jahr 2018 wurden diese Probleme ausgeräumt und auch die Beta-Version des Tezos-Netzwerks ist inzwischen am Laufen.
BEWERTUNG:
NEM ( XEM )
Seit 2015
Ein wichtiger Vorteil im Vergleich zu Ethereum ist, dass Programmierung auf der NEM-Blockchain mit jeder gängigen Programmiersprache möglich sein wird.
NEM ist derzeit v.a. in Japan und Südostasien populär, nicht zuletzt weil das NEM-Entwicklungszentrum in Singapur ist.
Obwohl NEM lange Zeit eine der zehn größten Kryptowährungen war und seit 2014 entwickelt wird, wissen überraschend viele überhaupt nicht, worum es sich handelt.
Einer der Gründe dafür ist, dass die NEM-Entwickler sich entschieden haben, zuerst die Entwicklungsphase abzuschließen und erst dann für das fertige Projekt mehr Marketing zu betreiben.
Im Januar 2018 gab es den größten digitalen Raub aller Zeiten, bei dem auf einer japanische Kryptobörse über $500 Millionen in NEM-Coins gestohlen wurden.
BEWERTUNG:
IOTA ( MIOTA )
Seit 2017
VORTEILE:
• Dezentralisation wird durch ein komplett neues System erreicht
• Jede Transaktion wird bestätigt durch andere Sender
NACHTEILE:
• Die Entwicklungsphase wird noch lange dauern
BEWERTUNG:
IOTA war lange Zeit in den Top 10 der Kryptowährungen, hat aber inzwischen viel an Popularität eingebüßt.
ZCash ( ZEC )
Seit 2016
Dadurch stieg die Popularität von ZCash und es landete in den Top 20 der größten Kryptowährungen.
Zwischen 2017 und 2020 hat die Anzahl der ZCash-Coins von etwa 2 Millionen auf über 10 Millionen extrem zugenommen. Inzwischen nimmt dieses Wachstum aber immer mehr ab.
BEWERTUNG:
Digibyte ( DGB )
Seit 2014
Es ist auch eine der ältesten wirklich dezentralen Kryptowährungen, hat aber zumindest bisher nicht den großen Durchbruch geschafft.
Digibyte ist aber immerhin in den Top 50 bis Top 100 der größten Kryptowährungen dabei.
Wir denken, dass Digibyte in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird und bei vielen Bezahldiensten zum Einsatz kommen wird.
BEWERTUNG:
ICON ( ICX )
Seit 2017
Es handelt sich dabei um einen Ethereum-Konkurrenten, mit einer eigenen Blockchain und Smartcontracts-Plattform.
BEWERTUNG:
Nano ( NANO )
Seit 2017
Es handelt sich dabei um eine reine Bezahl-Kryptowährung ohne Gebühren und mit sehr schnellen Transaktionen.
Nano basiert nicht auf der Blockchain, sondern auf der neuartigen "Block Lattice", bei der im Grunde jeder Teilnehmer eine eigene Blockchain hat, die an das Hauptnetz von Nano angeschlossen ist.
Damit löst Nano auf eine geniale Art das Skalierungsproblem, mit dem derzeit sehr viele große Kryptowährungen zu kämpfen haben.
Ein Nachteil von Nano ist, dass es ein noch relativ neues Projekt ist, so dass es noch unerkannte Bugs und Sicherheitslücken geben könnte.
Auch im Marketing-Bereich scheint Nano nicht besonders gut vertreten zu sein, denn trotz der überlegenen Technologie bleibt ein Anstieg der Popularität bei dieser Kryptowährung bisher aus.
Im Februar 2018 hatte Nano mit negativen Schlagzeilen zu kämpfen, weil etwa 10% der gesamten Nano-Coins auf der inzwischen geschlossenen Kryptobörse Bitgrail gestohlen wurden.
Dabei wurde aber, wie in allen solchen Fällen, nicht Nano gehackt, sondern lediglich eine der Kryptobörsen, wo mit Nano-Coins gehandelt wurde.
BEWERTUNG:
OmiseGO ( OMG )
Seit 2017
Die Idee hinter OMG ist es, den vielen Leuten auf der Welt, die zwar ein Mobiltelefon, aber kein Bankkonto haben, den Zugang zu Geldüberweisungen ganz ohne Banken zu ermöglichen.
Die Kryptowährung OMG steht bei diesem Vorhaben im Vordergrund.
Der Hype rund um Omisego scheint abgeflaut zu sein, so dass OMG weniger populär ist als vor einpaar Jahren.
BEWERTUNG:
LEO ( LEO )
Seit 2019
Dieses Token soll ähnlich eingesetzt werden wie das ältere und sehr erfolgreiche Token der Kryptobörse Binance (Binance Coin), welches sogar in die Top 10 der Kryptowährungen aufstieg.
Kurzum: Das LEO-Token soll innerhalb der Kryptobörse Bitfinex praktische Verwendung finden.
Beispiele: Bezahlung der Trading-Gebühren oder bei den "Initial Exchange Offerings" von neuen Tokens, was inzwischen beliebter ist als die "Initial Coin Offerings" (ICO's).
Die ICO's waren 2017 sehr beliebt und waren einer der Hauptgründe für den Aufstieg von Ethereum, auf dessen Plattform viele der neuen Tokens liefen.
BEWERTUNG:
Qtum ( QTUM )
Seit 2017
Es handelt sich um eine Art Hybrid aus dem bewährten Bitcoin-Code und den Smart-Contracts von Ethereum.
Qtum ist ein Projekt, das in Singapur entwickelt wird. Es ist sehr populär im asiatischen Raum, z.B. in Südkorea.
BEWERTUNG:
Lisk ( LSK )
Seit 2016
Es ist die erste modulare Kryptowährung, bei der viele Anwendungen als Module an das Lisk-Netz angeschlossen werden.
Ein wichtiger Vorteil gegenüber Ethereum ist, dass Lisk Blockchain-Programmierung mit dem beliebten Javascript möglich macht.
BEWERTUNG:
Stratis ( STRAT )
Seit 2016
Einer Hauptkonkurrenten für Stratis ist Neblio, der im Oktober 2017 gestartet ist und im gleichen Bereich arbeitet.
BEWERTUNG:
Ark ( ARK )
Seit 2017
Statt aber nur mit anderen Plattformen bzw. "Betriebssystemen" wie Ethereum zu konkurrieren, beinhaltet ARK sogenannte SmartBridge-Gateways.
Ein SmartBridge-Gateway ist eine Art "Übersetzer", der mit vielen konkurrierenderen Blockchain-Plattformen und Kryptowährungen Daten austauschen kann.
BEWERTUNG:
Waltonchain ( WTC )
Seit 2017
Mit der Blockchain-Technologie soll die Sicherheit und Schnelligkeit der Daten bei der Lagerhaltung und beim Transport von Produkten erhöht werden.
Dafür entwickelt Walton gerade einen verbesserten RFID-Chip, mit dessen Hilfe Produktdaten automatisch erfasst werden und mit der Blockchain-Technologie sicher gespeichert und schnell übermittelt werden können.
BEWERTUNG:
Populous ( PPT )
Seit 2017
Beim Factoring werden ausstehende Rechnungen (Forderungen) günstiger verkauft, um sofort an das Geld zu kommen (Liquidität).
Der Käufer einer solchen Forderung profitiert von dem Discount, trägt aber ein gewisses Risiko des Zahlungsausfalls.
Es handelt sich um ein dezentrales P2P-System (peer-to-peer), basierend auf der Blockchain-Technologie.
Populous möchte die bisher eher regional aufgeteilten Factoring-Märkte global vereinen und so Käufer und Verkäufer von Forderungen von überall her zusammenbringen.
Ein großer Vorteil von Populous ist das passive Einkommen, das die Besitzer der PPT-Tokens durch Dividenden-Zahlungen erhalten werden.
Im Februar 2018 ist bekannt geworden, dass der Leiter des Projekts offenbar vorbestraft ist. Das führte zu einem relativ starken Kursabsturz. Ob das dem Projekt dauerhaft schaden wird, ist unklar.
Populous hat inzwischen viel von seiner früheren Popularität einbüsst. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Business-Modell sich durchsetzen wird und PPT ein Comeback hinlegt.
BEWERTUNG:
PIVX ( PIVX )
Seit 2016
PIVX baut auf der Dash-Technologie auf und macht diese anonymer.
Weitere anonyme Kryptowährungen sind ARRR, Komodo, ZCoin, NAV Coin, ZenCash, Cloak, Spectre und Verge.
Auch Ethereum, IOTA und sogar einige Bitcoin-Entwicklerteams planen, mehr Anonymität in den nächsten 2-3 Jahren hinzuzufügen.
BEWERTUNG:
NAV Coin ( NAV )
Seit 2014
NAV Coin basiert auf dem Bitcoin-Code, allerdings wurde das teuere Mining ersetzt durch ein System, bei dem Besitzer von NAV Coins 5% Provision auf ihre Guthaben verdienen, wenn das NAV-Coin-Wallet mit wenig Rechenaufwand im Hintergrund läuft.
Die Transaktionen sind damit sehr viel günstiger und schneller im Vergleich zu Bitcoin und die Anonymität ebenfalls.
BEWERTUNG:
Grundlagen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
WAS SIND KRYPTOWÄHRUNGEN?
Kryptowährungen wie Bitcoin sind digitale Währungen, die dezentral aufgebaut sind.
“Krypto” bezieht sich dabei auf die kryptographische Verschlüsselung, die diese Währungen fälschungssicher macht — ein wichtiger Vorteil, denn sogar Gold kann mit Wolfram (engl. Tungsten) gefälscht werden.
In den meisten Ländern ist der Erwerb und Besitz von Kryptowährungen legal, so auch in der EU.
Dezentraler Aufbau
Der dezentrale Aufbau der Kryptowährungen ist deren wichtigstes Merkmal. Das bedeutet, dass Kryptowährungen von keiner einzelnen Gruppe, keinem Unternehmen und keiner Regierung kontrolliert werden.
Im Gegensatz dazu stehen die herkömmlichen Landeswährungen, die von Zentralbanken komplett kontrolliert werden, inklusive der oft gebrauchten Möglichkeit, neues Geld zu „drucken“.
Bei fast allen Kryptowährungen ist so etwas ausgeschlossen. So wird es niemals mehr als 21 Millionen Bitcoins geben. 17 Millionen sind schon im Umlauf und der Rest wird von den Minern nach und nach "geschürft".
Fälschungssicher
Kryptowährungen sind fälschungssicher, denn jede Transaktion ist endgültig und Rückbuchungen sind ausgeschlossen.
Das wird durch eine Kombination von Verschlüsselung und der Blockchain-Technologie erreicht, auf die wir noch eingehen werden.
Die Fäschungssicherheit ist ein wichtiger Vorteil, denn sogar Gold kann gefälscht werden – und Bargeld-Scheine natürlich auch.
Open Source
Kryptowährungen werden von einem festen Algorithmus kontrolliert, dessen Code meist frei einsehbar ist („open source“).
Das bedeutet, dass jeder überprüfen kann, wie die entsprechende Währung funktioniert und dass es keine Backdoors oder ähnliches gibt, über die sich jemand Kontrolle über die Währung verschaffen könnte.
Zensurresistent
Aufgrund des dezentralen Aufbaus können Kryptowährungen sogar bei einem Verbot nicht „abgeschaltet“ werden. Solange es auch nur ein Land gibt, in dem Kryptowährungen erlaubt sind, werden diese weltweit weiterexistieren.
Ein anderer Aspekt der Zensurresistenz ist, dass niemand Sie daran hindern kann, Überweisungen mit einer Kryptowährung zu machen – Sie brauchen dazu lediglich Zugang zum Internet.
Und einige Projekte zielen darauf ab, Kryptowährungen z.B. durch Cube-Satelitten oder SMS-Systeme auch vom Internet unabhängig zu machen.
Selbstregulierend
Der dezentrale Aufbau der Kryptowährungen setzt voraus, dass es Wege geben muss, um Entscheidungen über die weitere Entwicklung einer Währung dezentral treffen zu können.
Dafür gibt es viele unterschiedliche Ansätze.
Viele der neueren Kryptowährungen sind von Anfang an als sogenannte "DAO's" (Decentralized Autonomous Organizations) aufgebaut, in denen der Entscheidungsprozess eindeutig festgelegt ist.
Zum Vergleich: Bei älteren Kryptowährungen wie Bitcoin ist dieser Prozess nicht so eindeutig festgelegt, so dass es u.a. deshalb in letzter Zeit häufiger zu Machtkämpfen zwischen dem Entwickler-Team (Bitcoin Core) und den großen Minern kommt .
Auch die Akzeptanz der Community (Bitcoin-Besitzer) und der Einfluß der großen Kryptobörsen spielen bei solchen Entscheidungen eine Rolle.
Der intrinsische Wert einer Kryptowährung
Es gibt die weit verbreitete Auffassung, dass Kryptowährungen keinen intrinsischen Wert hätten. Das ist aber nicht ganz richtig.
Der Wert einer Kryptowährung beruht vor allem auf dem „Network-Effekt“, welches seinerseits auf dem Metcalfeschen Gesetz beruht. Dieses besagt, dass der Wert eines Netzwerks im Quadrat mit der Anzahl seiner Nutzer steigt.
Im Klartext heißt das, dass z.B. ein einziges Telefon auf der Welt nutzlos wäre. Bei zwei und mehr Telefonen erhöht sich jedoch der Nutzen und damit auch der Wert dieses Netzwerks immer mehr.
Auch Facebook und andere virtuelle Netzwerke, die Menschen verbinden, beziehen einen großen Teil ihres Wertes aus diesem Gesetz.
Der Unterschied im Vergleich zu Kryptowährungen ist, dass es beim Telefon oder bei Facebook um den Austausch von Informationen geht, während Kryptowährungen primär für den monetären Austausch da sind.
Letztlich beruht der Wert einer Währung immer auf dem Vertrauen, die diese genießt.
Heutzutage sind alle Währungen ungedeckt und man kann höchstens sagen, dass eine Nationalwährung durch staatliche Gewalt sowohl nach innen (als gesetzliches Zahlungsmittel und für Steuern) wie auch nach außen (militärische und wirtschaftliche Stärke) „gedeckt“ ist.
Vergleich mit Gold und Silber
Bezahlung mit Gold ist vor allem über große Entfernungen umständlich, langsam und teuer. Es ist auch mit dem Risiko von Raub oder gefälschten Goldmünzen verbunden. Auch bei Silber gibt es die gleichen Risiken.
Goldgedeckte Währungen (auch goldgedeckte Kryptowährungen) sind viel praktischer in der Handhabung, haben aber das Problem, dass das Gold irgendwo aufbewahrt werden muss – mit dem Risiko, dass es gestohlen, konfisziert oder heimlich verkauft wird.
Man muss also bei einer Gold- oder Silberdeckung immer einer Kontrollinstanz vertrauen.
Reine Kryptowährungen (ohne physische Deckung) haben dagegen den Vorteil, dass man niemandem vertrauen muss. Der Algorithmus und das frei einsehbare Protokoll regulieren die dezentrale Kryptowährung und das verschlüsselte Zahlungsnetzwerk automatisch.
Solange das Netzwerk weiter existiert, kann das eigene Guthaben also weder gestohlen noch konfisziert werden – vorausgesetzt man beachtet einige einfache Sicherheitsregeln, insbesondere bezüglich des eigenen Passworts.
In diesem Zusammenhang ist es gut zu wissen, dass z.B. die Goldreserven in Fort Knox in den USA schon seit über 60 Jahren nicht mehr überprüft wurden. Und sogar damals, in 1953, wurde lediglich 5% des Goldes überprüft und es gab keine unabhängigen Gutachter von außen.
Die Kryptowährungen sind lediglich einer der Anwendungsbereiche der neuen Blockchain-Technologie.
Es ist nicht notwendig, diese Technologie genau zu verstehen, außer dass es sich dabei um eine Möglichkeit handelt, vollkommen sichere Transaktionen in einem dezentralen System durchzuführen.
Im Klartext bedeutet das, dass eine Überweisung völlig sicher direkt vom Sender zum Empfänger ohne jegliche Mittelmänner (Banken) erfolgt – und zwar unwiderruflich. Eine Rückbuchung ist technisch ausgeschlossen.
Wenn Sie eine einfache Erklärung der Blockchain-Technologie suchen, können wir Ihnen diese zwei Artikel empfehlen:
Mit der Blockchain-Technologie entfällt das sogenannte Kontrahenten-Risiko (counter-party risk). Das bedeutet, dass man bei einer Überweisung niemandem vertrauen muss – weder der Gegenseite, noch einer Bank.
Miner ("Bergleute") und Mining ("schürfen") bezeichnet bei vielen Kryptowährungen die Vergütung für das Bereitstellen von Computer-Power zur Durchführung von Transaktionen.
Theoretisch kann jeder auf der Welt, der an das Internet angeschlossen ist, auf seinem Computer eine kostenlose Mining-Software installieren.
In der Praxis braucht man aber meist spezielle Mining-Computer, die mit entsprechend optimierter Hardware bessere Ergebnisse und Verdienste erzielen.
Funktionsweise
Mining funktioniert im Grunde wie ein Gewinnspiel, bei dem viele unterschiedliche Miner um die Durchführung von Transaktionen (für die man vergütet wird) konkurrieren.
Ein Beispiel für eine Transaktion ist das Versenden von Bitcoin von einem Bitcoin-Konto zu einem anderen.
Die Rechnerleistung ist deswegen wichtig, weil beim Mining mathematische Rechenaufgaben gelöst werden müssen.
Die Schwierigkeit dieser Rechenaufgaben wird automatisch angepasst, je nachdem wieviele Miner gerade miteinander um die Durchführung von Transaktionen konkurrieren.
Alternativen zum Mining
Mining ist nur einer der Wege, um die dezentralen Netzwerke der Kryptowährungen über die ganze Welt verteilt aufrecht zu erhalten.
Da Mining viel Energie verbraucht, werden bei vielen Kryptowährungen inzwischen andere Methoden vorgezogen.
Dabei spielen vor allem die "Proof of Stake"-Verfahren eine wichtige Rolle.
Diese ermöglichen es den Besitzern einer Kryptowährung ("stakeholders"), auf unterschiedliche Weise an den Transaktionen zu verdienen und dabei mit wenig Rechenleistung das Netzwerk am Laufen zu halten.
Das traditionelle Mining wie bei Bitcoin, wo hohe Rechenleistung wichtig ist, wird dagegen als "Proof of Work" bezeichnet.
Lohnt sich Mining heutzutage noch?
Mining ist meist nur mit speziellen Mining-Computern und relativ günstigem Strom wirklich profitabel. Normalerweise dauert es etwa 1 Jahr, bis die Anschaffungskosten solcher Computer durch das Mining von Bitcoin oder anderer Kryptowährungen wieder eingespielt sind.
Mit dem Heimcomputer oder anderen an das Internet angeschlossenen Geräten sollte man in der Regel kein Mining betreiben, weil die Hardware damit vergleichsweise schnell abgenutzt wird.
Es gibt unterschiedliche Mining-Arten, die entweder die Computer-CPU oder die GPU (Grafikkarte) verwenden. Die spezialisierten Mining-Computer sind in der Regel auf eine dieser zwei Mining-Arten optimiert.
Beim GPU-Mining kann man auch mit einem herkömmlichen Computer noch eher mithalten.
Es gibt seit Herbst 2017 den Trend, das GPU-Mining als demokratischer und dezentraler anzusehen, weil damit sehr viel mehr Leute am Mining teilnehmen können.
So ist die Grundidee hinter Bitcoin Gold (BTG), das GPU-Mining statt dem CPU-Mining von Bitcoin (BTC) einzuführen.
Man sollte bei der Anschaffung der Mining-Computer bedenken, dass es keine Garantie gibt, dass das Mining damit weiterhin profitabel bleiben wird. So wird Ethereum in 2021 oder 2022 auf ein System umgestellt, bei dem Mining eine geringere Rolle spielen wird.
Andere Kryptowährungen könnten dem folgen und das Mining nach und nach abschaffen.
Es gibt unterschiedliche Arten, Kryptowährungen aufzubewahren. Manche davon sind sehr sicher, während andere größere Risiken aufweisen.
Grundsätzlich spricht man dabei von Krypto-Wallets (Brieftaschen), in denen Kryptowährungen aufbewahrt werden. Krypto-Wallets sind so etwas wie das Gegenstück zu einem Bankkonto, in dem das eigene Guthaben aufbewahrt wird.
Man unterscheidet dabei zwischen „hot wallets“ und „cold wallets“. Hot wallets sind an das Internet angeschlossen, während cold wallets offline sind und damit am sichersten sind.
Nicht alle Kryptowährungen werden von jedem Krypto-Wallet unterstützt. In der Regel sind es nur die populärsten Kryptowährungen, die von den meisten Krypto-Wallets unterstützt werden.
Hardware-Wallets (am sichersten)
Es handelt sich um kleine Geräte, die in etwa wie verschlüsselte USB-Sticks arbeiten. Manche davon haben Displays und andere Funktionen, während andere erst an einen Computer angeschlossen werden müssen, um den Inhalt zu sehen.
Die beliebtesten Hardware-Wallets sind:
• Trezor (etwa 80-100 Euro)
• Ledger Nano S (etwa 120-150 Euro)
Desktop-Software-Wallets
Ein Desktop-Wallet ist eine Software, die auf den eigenen Computer oder Laptop heruntergeladen werden kann.
Beliebte Desktop-Wallets sind z.B. Exodus Wallet, Electrum oder auch die Desktop-Wallets der jeweiligen Kryptowährung, wie z.B. das Bitcoin Core Wallet für Bitcoin. Diese sind relativ sicher.
Auch wenn der Computer den Geist aufgibt oder gestohlen wird, kann man z.B. beim Exodus-Wallet den eigenen Account durch eine hinterlegte Email-Adresse und das eigene Passwort auf einen anderen Computer übertragen.
Mobile-App-Wallets
Es gibt auch Wallet-Apps zum Download auf ein Smartphone. Die beliebtesten sind Coinomi, Mycellum und Blockchain Wallet.
Da Smartphones häufiger verloren gehen oder gestohlen werden ist es wohl weniger sicher als ein Desktop-Wallet. Der Vorteil der Mobile-Wallets ist, dass damit durch das Scannen von QR-Codes relativ einfach mit Kryptowährungen bezahlt werden kann.
Paper-Wallets
Neben den Hardware-Wallets sind die Paper-Wallets die zweite Möglichkeit für das „cold storage“ offline. Dabei wird mit Hilfe von Webseiten wie Blockchain.info oder Bitaddress.org ein Code erstellt und auf Papier ausgedruckt.
Diesen muss man dann sicher aufbewahren, denn dieser Code stellt dann den einzigen Zugang zu Ihren Kryptowährungen dar.
Aufbewahrung auf einer Kryptobörse
Generell nicht empfehlenswert. Sollte eine Kryptobörse gehackt werden oder bankrott gehen, können Sie das gesamte Guthaben dort verlieren.
Außerdem sind die Guthaben auf einer Kryptobörse nicht vollständig in Ihrem Besitz, sondern gehören sowohl Ihnen wie auch der Kryptobörse, solange diese Guthaben sich auf der Kryptobörse befinden.
Das führte z.B. dazu, dass einpaar Kryptobörsen nach einem Hack aus dem Guthaben aller Teilnehmer einen Teil abzogen, um den geschädigten Teilnehmern den Großteil des gehackten Guthabens zurückzugeben.
Manche Kryptobörsen bieten dennoch mehr Schutz als andere. So sind z.B. alle Guthaben bei Coinbase versichert und es gibt eine sogenannte „Vault“, in der man sein Guthaben sicherer aufbewahren kann und alleiniger Besitzer des Guthabens ist. Coinbase hat in diesem Fall keinen Zugriff auf dieses Kryptowallet.
Neben Bitcoin gibt es viele andere Kryptowährungen, die als Altcoins („alternative Münzen“) bezeichnet werden. Inzwischen existieren mehrere Tausend unterschiedliche Kryptowährungen und Tokens. Diese haben verschiedene Schwerpunkte, Stärken und auch Schwächen.
Kryptowährungen vs Tokens
Es ist wichtig, zwischen den eigentlichen Kryptowährungen und den sogenannten Tokens zu unterscheiden. Beide erscheinen zwar nebeneinander in den Top 100 Listen der Kryptowährungen, haben aber erhebliche Unterschiede zueinander.
Tokens sind ähnlich wie Aktien eines Unternehmens, auf die (bei manchen Tokens) auch Dividenden ausgezahlt werden. Der wichtigste Unterschied zu den dezentralen Kryptowährungen ist, dass Tokens in der Regel von dem entsprechenden Unternehmen zentral kontrolliert werden.
Außerdem haben Tokens den Nachteil, dass es sich dabei eben nicht um Unternehmsanteile oder Aktien handelt. Theoretisch kann das entsprechende Unternehmen alle eigenen Tokens verkaufen und es gibt derzeit fast keine Regelungen, die einen solchen Betrug verhindern würden.
Das ist einer der Gründe, warum man bei dem ICO-Boom sehr skeptisch sein muss. Bei fast allen ICO’s (Initial Coin Offerings) der letzten Paar Jahre handelte es sich um Investitionen in Tokens und nicht um eigentliche Kryptowährungen.
Viele gehen davon aus, dass mindestens 80-90% solcher Tokens langfristig wertlos sein werden – auch wenn es zwischenzeitlich hohe spekulative Preissteigerungen geben kann.
Reine Kryptowährungen
Die ältesten Kryptowährungen wie Litecoin, Dash, Digibyte oder auch einige der neueren Kryptowährungen wie Nano konzentrieren sich darauf, ein Zahlungsystem zu sein und haben keine weitergehenden Funktionen.
Die meisten dieser reinen Kryptowährungen setzen absichtlich auf Transparenz – alle bisherigen Transaktionen und Guthaben sind für jedermann einsehbar.
Man weiß nur eben nicht, wem diese Guthaben gehören.
Die Anonymität solcher transparenten Kryptowährungen ist damit relativ gering, denn sobald jemand erfährt, welche Bitcoin-Adresse Ihnen gehört, können alle Ihre darauffolgenden Transaktionen zurückverfolgt werden.
In der Praxis ist das z.B. dann relevant, wenn Steuerbehörden von den Online-Handelsplätzen die Herausgabe dieser Daten gerichtlich anfordern.
So hat in den USA die Steuerbehörde IRS von der größten Kryptobörse Coinbase.com die Herausgabe der Namen aller Händler angefordert, die auf dieser Webseite mit mehr als 10.000 US-Dollar in Kryptowährungen gehandelt haben.
Einige Kryptowährungen sind inzwischen dazu übergegangen, für jede Transaktion eine neue Wallet-Adresse zu generieren. Weit verbreitet ist diese Praxis aber noch nicht.
Anonyme Kryptowährungen
Manche Kryptowährungen setzen darauf, komplett anonym zu sein. Dafür gibt es unterschiedliche technische Ansätze und rund ein Dutzend Kryptowährungen, die diese umsetzen.
Zu den bekanntesten anonymen Kryptowährungen gehören Monero, ZCash, Pirate Coin (ARRR), PIVX, Verge, Komodo, ZCoin, Zencash und NAV Coin. Bei Dash sind anonyme Überweisungen optional.
Plattform-Kryptowährungen
Einen anderen Schwerpunkt stellen die sogenannten Plattform-Kryptowährungen dar. Dabei handelt es sich nicht nur um Zahlungssysteme, sondern um Netzwerke mit erweiterten Funktionen für „Smart Contracts“.
Es sind also so etwas wie Betriebssysteme für alle möglichen Blockchain-Anwendungen, inklusive der bereits angesprochenen Tokens.
Die bekanntesten Plattform-Kryptowährungen sind Ethereum, Binance Coin, Cardano, Polkadot, Stellar, TRON, Tezos, NEO, EOS und NEM.
Auch Bitcoin soll demnächst einige einfachere Formen von Smart Contracts bekommen.
Bezahlsysteme-Tokens
Einige Unternehmen haben es sich zum Ziel gesetzt, die Bezahlung mit Kryptowährungen zu vereinfachen. Dazu gehören die Tokens Tenx, Monaco und Centra, die eigene Debitkarten für einfache und günstige Alltagsbezahlungen anbieten.
Sehr populär ist auch das Omisego-Token (OMG), das mobile Zahlungen ohne Bankkonto ermöglichen soll. Omise ist ein großes Unternehmen in Thailand und stellte schon vor der Erstellung des OMG-Projektes so etwas wie das Paypal Südostasiens dar.
Internet of Things
Ein häufig verwendeter Begriff im Zusammenhang mit Blockchain-Technologien ist das „Internet of Things“.
Damit ist gemeint, dass Geräte aller Art miteinander verknüpft und kommunizieren sollen, z.B. Autos untereinander, die Verknüpfung von Mini-Computern und Sensoren daheim (das „Smart Home“ -Konzept) oder auch ambitionierte Projekte wie das „Smart City“-Konzept.
„Internet of Things“ hat zwar nicht nur mit Kryptowährungen oder der Blockchain-Technologie zu tun, allerdings ist das einer der Bereiche, wo die Blockchain-Technologie wirklich sinnvoll ist.
Die bekannteste Kryptowährung, die u.a. Kleinst-Bezahlungen in einem „Internet of Things“-System ermöglichen soll, ist IOTA. Diese trägt das IOT-Kürzel sogar im Namen. Auch viele der Plattform-Kryptowährungen sollen „Internet of Things“-Anwendungen ermöglichen.
Neue IOTA-Konkurrenten aus China sind die IoT Chain (ITC) und das Internet Node Token (INT).
Finanzdienstleister / Decentralized Finance (DeFi)
Neben den eigentlichen Kryptowährungen gibt es auch einige Projekte, die andere Aspekte der Finanzindustrie mit der Blockchain-Technologie verbinden wollen.
Zu erwähnen wäre hier Ripple (XRP), ein Unternehmen das schon seit einigen Jahren existiert und von vielen Großbanken unterstützt wird.
Es soll den grenzübergreifenden Handel mit herkömmlichen Währungen zwischen den Banken verbessern. Die Ripple-Digitalwährung wird von diesem Unternehmen zentral kontrolliert, so dass es sich um keine echte Kryptowährung handelt.
Daneben wurden in den letzten Jahren "Decentralized Finance"-Projekte (DeFi) immer populärer. Damit ist es zum Beispiel inzwischen möglich, Kredite durch die Hinterlegung von Kryptowährungen aufzunehmen. Der größte Anbieter hierfür ist Blockfi.
Auch komplett dezentrale Kryptobörsen wie Uniswap gehören zum DeFi-Bereich.
Eine Liste aller DeFi-Projekte finden Sie hier bei Coinmarketcap.
Logistik
Die Logistik-Branche ist ein sehr vielversprechender Anwendungsbereich für die Blockchain-Technologie.
So will beispielsweise Waltonchain (WTC-Token) RFID-Chips und die Blockchain-Technologie kombinieren, um eine Reihe von Verbesserungen in der Logistik zu ermöglichen.
Ähnliche Projekte sind VeChain (VEN) und Wabi (WABI). In der Energie-Wirtschaft will PowerLedger (POWR-Token) den dezentralen Handel mit erneuerbaren Energien ermöglichen.
Zensurresistentes Internet
Einige Projekte haben das Ziel, staatliche Zensurmaßnahmen, wie das „Great Firewall“ in China, zu umgehen.
Das Nexus-Projekt (NXS) ist wohl eines der ambitioniertesten: Es ist nicht nur eine Kryptowährung (Software), sondern soll auch mit Cube-Satelliten (Hardware) im Orbit sicherstellen, dass diese Kryptowährung von überall her und unabhängig vom Internet erreichbar ist.
Es handelt sich nicht um ein ICO-Token, denn die relativ preisgünstigen Satelliten sollen mit einem Teil der Nexus-Kryptowährung finanziert werden.
Bitcoin-Kopien
Viele Kryptowährungen sind einfach leicht veränderte Kopien von Bitcoin, denn im Grunde kann jeder seine eigene Kryptowährung veröffentlichen.
Die meisten davon verschwinden auch wieder in der Versenkung.
Tatsächlich kann man davon ausgehen, dass etwa 90% der derzeit existierenden Kryptowährungen und Tokens langfristig gesehen keinen Erfolg haben werden.
Gleichzeitig ist es so, dass den "großen" Bitcoin-Kopien wie Bitcoin Cash oder Bitcoin BSV ("Bitcoin Satoshi's Vision") inzwischen durchaus Chancen eingeräumt werden, das ursprüngliche Bitcoin an der Spitze des Marktes abzulösen.
Ob das tatsächlich geschehen wird, ist offen. Vieles wird wohl vom Erfolg des "Lightning Network" abhängen, welches für Bitcoin sehr wichtig ist. Sollte es scheitern, dann spricht das für Bitcoin Cash, welches auf ein anderes System setzt.
Hier nochmal eine Übersicht der von uns vorgestellten Kryptowährungen, sortiert nach der Art der Kryptowährung: